Santos

Wiehl, den 20.02.2011 von MM-Redaktion

Santos„Spako“, „Schnuckel“ oder „Santos Sabbel“ wie Santos oft genannt wird, kann nichts aus der Ruhe bringen. Am 09.03.2000 kam er im westfälischen Städtchen Soest zur Welt. Dort verbrachte er auch die ersten drei Jahre, bis er ins Oberbergische wechselte. Bei Bannenberg’s nahm er den Platz von Sissi ein, die leider auf Grund einer Krebskrankheit eingeschläfert werden musste. Er nahm aber nicht nur ihren Platz ein, sondern wurde auch ein würdiger Nachfolger.

Bereits mit 3 Jahren ritt er gelassen seine ersten St. Martins Umzüge. Auch als Fahrpferd machte er eine gute Figur, egal ob ein- & zweispännig. Seinen Spitznamen „Spako“ hat er bekommen, weil er ein echter Terrorist ist: ca. 15 Halfter, ca. 8 Pferdedecken, 4 Fliegendecken, 9 Fliegenmasken, 2 Futterboxen, 1 Kreditkarte und einen Buchsbaum sowie ein Gartenschlauch gehen auf sein Konto. Ihn bringt so schnell nicht aus der Ruhe, egal ob wir ins Altersheim oder Hospiz reiten, Fest- & Karnevalsumzügen mitreiten oder die Begegnung mit einem echtem Elefanten, Santos bleibt immer cool.

Einer seiner größten Leidenschaften ist das Wasser. Ausgiebige Badeaktionen in der „Wiehl“ oder mit dem Wasserschlau liebt er genauso, wie sein Heu. Selbst wenn er schläft ist er trotzdem anwesend, denn kein anderes Pferd schnarcht so laut und so oft wie Santos. Schon morgens auf dem Weg zum Stall kann man ihn schon von weitem hören.