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 Betreff des Beitrags: Re: Bin gerade in eine Jagd/Treibjagd hinein geraten
BeitragVerfasst: Di 20. Jan 2009, 19:50 
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Registriert: So 16. Mär 2008, 14:51
Beiträge: 122
Es ist schon recht interessant, wie sich hier wohl von Seiten eines Jägers im Reiter-Forum geäußert wird:

1. steht es jedem hier frei, sich zu seinen Erlebnissen zu äußern und auszutauschen, dazu ist ein solches Forum da!

2. daß es sich nicht um Einzelfälle handelt, ist dabei wohl heraus gekommen, ebenso, daß es so nicht überall zu geht!

3. daß hier nicht 10 Jahre Schilder an Ort und Stelle verbleiben, ist für jeden normalen Menschen sicherlich klar, kleiner Scherz wohl?!, wenn sie denn mal überhaupt zu sehen wären.

4. hat von Bambikillern hier niemand gesprochen, fühlt sich hier vielleicht jemand nicht wohl in seiner eigenen Haut? Ich halte an dieser Stelle fest, daß hier keiner namentlich übel beschuldigt worden ist, kein einzelner Jäger oder gar die Jägerschaft beleidigt worden ist und somit in diesem Forum eine entsprechende Reaktion zu erwarten gewesen wäre!

5. Jagdterfolg darf nicht an erster Stelle stehen, den Anschein hat es hier aber!

6. das ein solches im Internet veröffentlichte Buch zu Unmut der Jägerschaft führt, ist völlig klar, es ist öffentlich und es gibt so etwas wie Meinungsfreiheit. Mich haben die Zeilen ebenfalls geschockt, aber über einige Themen dieser Abhandlung hat man selbst schon im Fernsehen Berichte gesehen, ein Teil Wahrheit daran ist wohl nicht von der Hand zu weisen!(nennt man auch Fakten)

7. zu den Übertreibungen: in meinem Fall gibt es jede Menge Zeugen und Fotos von den Beteiligten, sowie dessen Autos, der Fall wird von den zuständigen Ämtern zur Zeit bearbeitet.

8. ich bin ein Freund der Jägerschaft, die uns Reitern mit Freundlichkeit und Rücksicht begegnen, wie es hier früher üblich war!

9. ob jagen einen Sinn macht oder nicht, das möchte ich nicht beurteilen, ich habe aber selber schon von unserem früheren Jagdpächter Wild gekauft! Jedem sein Hobby! Ich halte nochmals fest, daß sich hier keiner negat. über das Jagen ausgelassen hat!

10. was ich erwarte: Rücksicht, Waffen runter, wenn Menschen in der Nähe sind und sich zudem bemerkbar machen, Schilder bei Treibjagden an allen Zugängen zum Wald!

11. was ich mir wünsche: die Termine einer Treibjagd in unseren Wäldern per Internet abrufen zu können!!! Ich wäre die LETZTE, die in den Wald reiten würde, wenn dort geschossen wird!

12. hätte ich mir von der anderen Seite eine sachliche Äußerung gewünscht mit hilfreichen Informationen und nicht diese Art, indem unsere Erfahrungen, als übertrieben, erfunden und als unwahr dargestellt werden, ich glaube, daß man sich damit hier im Reiter-Forum keine Freunde macht, denn es geht hier nicht darum, die Jäger alle über einen Kamm zu scheren!

Ich wollte auf jeden Fall nicht mit der Dame tauschen, die ihre Erfahrungen mit ihrem Hund am Maisfeld machen mußte oder mit der Dame, die einem Kind gerade auf dem Reitplatz Reitunterricht gegeben hat....., ich kann die Emotionen, in denen diese sich dabei befunden haben, genau nachvollziehen!

Gerne dürfen auch Jäger bei schönem Wetter in den Wald, aber nur, wenn sie sich gesetzmäßig und rücksichtsvoll verhalten und das war bei meiner Erfahrung keineswegs der Fall! Das wird schließlich auch von uns Reitern erwartet!

Durch das Unterholz dürfen wir zudem nicht REITEN! Ich lehne es ab, hier diesbezüglich beschuldigt zu werden! Ich halte mich stets an alle Reiterregeln und weise meine Mitreiter auch dazu an! Wenn ich das von anderen Menschen erwarte, dann muß ich das auch LEBEN!

Komisch, aber das, was hier und wie hier geschrieben worden ist, entspricht dem, wie sich Jäger zum Teil im Wald gegenüber Reitern verhalten, nämlich absolut ohne "Respekt" und ohne Interesse dafür, was Menschen wie empfinden und wie sie sich fühlen, welche Ängste sie teilweise damit verbinden.


In diesem Sinne!


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin gerade in eine Jagd/Treibjagd hinein geraten
BeitragVerfasst: Di 20. Jan 2009, 20:31 
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Registriert: So 16. Mär 2008, 14:51
Beiträge: 122
noch ein kleiner Zusatz: man beachte die Einleitung: Hass-Links, Qualität dieser Webseite, ...hat sich köstlich amüsiert......posting.php?mode=reply&f=8&t=680#


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin gerade in eine Jagd/Treibjagd hinein geraten
BeitragVerfasst: Di 20. Jan 2009, 22:54 
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Registriert: Sa 1. Mär 2008, 10:34
Beiträge: 2
Leider muss ich zugeben, das dies kein Einzelfall ist und bleiben wird. Die letzten Jahre hat in unserem "Haus- & Hofreitgebiet" regelmäßig ein oder zwei Treibjagden stattgefunden. Und seit dem ersten Jahr weiß ich unsere Pferde sind "schusssicher", als es einen Weg unter uns laut knallte. Keinen Vorwurf an den Jäger, er konnte uns von dort nicht sehen. Aber die Ausschilderung, sie ist jedes Jahr meinem Bedauern sehr lausig. Aus unserer Richtung nicht ein Schild und auf anderen großen Wanderwegen (am Wochenende die Laufmeile für alle Jogger, Wanderer, Familien und Hundebesitzer des Gebiets) auch nur teilweise Schilder. Mit 100%-tiger Sicherheit ein Schild auf der Strasse durchs Tal, ok auch da kann man mal zu früh vorbei kommen. Aber ich denke die Wahrscheinlichkeit einer Gefahr für Autos (und Hunde), dürfte geringer sein als für die Fußgänger und Reiter im direkten Jagdgebiet.

Lieber Wildhüter, ich habe nichts gegen Jäger. Und wie bereits einer meiner Reiterkollegen in diesem Thread bemerkte, auch von Jägern gibt es solche und solche. Die Jäger oder Jagdhelfer, die wir bisher auf diesen Treibjagden getroffen waren bisher immer überaus nett und haben Auskunft gegeben.

Es ist auch klar, das das Wild bejagt werden muss. Außerdem schmeckt Wild immer wieder gut. Ebenso wird wohl kein Reiter verlangen das für einen privaten Ausritt eine Jagd abgesagt, aber es ist ebenso klar das ein Pferd nun mal ein Fluchttier ist und ein Pferd das sich erschreckt sowohl eine Gefahr für den Reiter, die Umwelt und sich selber ist.

Eine 100%tige Sicherheit gibt es sicherlich nie, aber wie dieser Thread zeigt kann die Ausschilderung bei Treibjagden eindeutig noch verbessert werden. Und dann gibt es ja noch andere Kommunikationsmittel, so lange Jagdfreunde diesen Thread finden und Ihre Meinung kundtun (jederzeit willkommen) dürfte ein kleiner Dreizeiler an die örtliche Presse oder evtl. auch an dieses Internetportal kein technisches Problem oder zeitlicher Aufwand sein um eine Treibjagd vorher bekannt zu geben.

In diesem Sinne auf eine gemeinschaftliche Nutzung unserer Natur.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin gerade in eine Jagd/Treibjagd hinein geraten
BeitragVerfasst: Mi 21. Jan 2009, 14:00 
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Registriert: So 16. Mär 2008, 14:51
Beiträge: 122
Hallo,
das wird ja immer besser hier .......

Ich habe meine Geschichte auch meinem Tierarzt erzählt, der brachte mich auf diese Frage: Was will ein Jäger um 12.30 an stark frequentierten Wegen (Jogger, Reiter, Fußgänger mit und ohne Hund, Biker,...) denn überhaupt schießen???

Ich glaube, daß da der Jagderfolg so ziemlich mager ausgefallen sein wird, mit Ansagen! Das ein oder andere Häschen oder ein Hase mag vielleicht getroffen worden sein.......

Welchen Sinn macht dann die Gefährdung von Menschen? Def. sind mehr Menschen vor die Flinte geraten, als Wild!

Wir stören dann auch noch doch unsere Anwesenheit das GANZE....., der Ton schlägt um, da die Jäger genervt sind durch uns und andere Waldbenutzer und schon ergibt ein Wort das andere.... klar, oder?!

Nächste Frage:
Warum wird dann direkt oberhalb eines Reiterhofes/zwischen 2 Wohngebieten so etwas veranstaltet? Geht man da nicht davon aus, daß Reiter den Hof verlassen könnten?

Gibt es nicht so viel Wald, wo niemals Reitervolk oder andere Waldbenutzer zu sehen sind? Ich denke schon!

Übrigens, der Jäger hat nicht das Recht, uns auf unsere Reitmarken anzusprechen, dafür ist das Forstamt und deren ausführende Mitarbeiter zuständig, soviel dazu!

Im letzten Fall, frage ich mich, warum darf so einer eine Waffe in die Hand nehmen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin gerade in eine Jagd/Treibjagd hinein geraten
BeitragVerfasst: Mi 21. Jan 2009, 16:50 
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Registriert: Mo 19. Jan 2009, 21:23
Beiträge: 6
Hallo, ich nochmal.

Schön, dass es einige sachliche Reaktionen gibt, leider auch einige unsachliche. Möchte mich trotzdem nochmal äußern.

@spoi
Zitat:
steht es jedem hier frei, sich zu seinen Erlebnissen zu äußern und auszutauschen, dazu ist ein solches Forum da!

Na klar, hat doch auch hoffentlich niemand bezweifelt.

Zitat:
daß es sich nicht um Einzelfälle handelt, ist dabei wohl heraus gekommen, ebenso, daß es so nicht überall zu geht!

Kommt drauf an wie man Einzelfälle definiert, das soll aber auch egal sein. Ich habe sowas noch nicht mitbekommen, aber natürlich ist jede unschöne Begegnung eine zuviel.

Zitat:
daß hier nicht 10 Jahre Schilder an Ort und Stelle verbleiben, ist für jeden normalen Menschen sicherlich klar, kleiner Scherz wohl?!, wenn sie denn mal überhaupt zu sehen wären.

Vielleicht ein Mißverständnis, hatte es so gelesen, als hattest du von fester Beschilderung gesprochen.

Zitat:
hat von Bambikillern hier niemand gesprochen, fühlt sich hier vielleicht jemand nicht wohl in seiner eigenen Haut? Ich halte an dieser Stelle fest, daß hier keiner namentlich übel beschuldigt worden ist, kein einzelner Jäger oder gar die Jägerschaft beleidigt worden ist und somit in diesem Forum eine entsprechende Reaktion zu erwarten gewesen wäre!

Hmm, hatte gedacht, die Smileys würden ausreichen um Ironie kenntlich zu machen. Ist wohl danebengegangen. Im Übrigen: Fühle mich pudelwohl in meiner Haut, danke der Nachfrage.

Zitat:
Jagdterfolg darf nicht an erster Stelle stehen, den Anschein hat es hier aber!

Das unterstellst du. Jagderfolg steht nie an erster Stelle, sondern Sicherheit. Zumindest bei den Jagden an denen ich teilnehme.

Zitat:
das ein solches im Internet veröffentlichte Buch zu Unmut der Jägerschaft führt, ist völlig klar, es ist öffentlich und es gibt so etwas wie Meinungsfreiheit. Mich haben die Zeilen ebenfalls geschockt, aber über einige Themen dieser Abhandlung hat man selbst schon im Fernsehen Berichte gesehen, ein Teil Wahrheit daran ist wohl nicht von der Hand zu weisen!(nennt man auch Fakten)

Kein Unmut, dafür ist es einfach viel zu offensichtlicher Käse von Jagdhassern, den ich nicht ernstnehmen kann. Ich mag eigentlich gar nicht auf die Webseite eingehen, aber wenn ich schon von durch hohem Jagddruck verschrecktem Wild lese und als Beispiel Eichhörnchen(!!) genannt werden, kann ich mir ein gewisses Amusement nicht verkneifen. Ja, die starke Bejagung auf Eichhörnchen muss tatsächlich dazu geführt haben, dass die hier bei mir vorm Fenster nicht mehr aufs Brett sondern nur noch 3m davor herumspringen. :lol:
Übrigens: Drückjagden werden grade deshalb veranstaltet um Jagddruck vom Wild zu nehmen. Statt das ganze Jahr über das Wild mit Ansitzjagden zu beunruhigen, wird immer mehr lieber 1-2 Mal im Herbst/Winter intensiv per Drückjagd gejagt. Dies geschieht, um Wild und Anwohner eben möglichst wenig zu stören.
Sorry, aber den Link hier dementsprechend kommentiert hereinzuwerfen in die Diskussion bringt niemanden was, außer mehr böses Blut. Da kann man gerne an anderer Stelle drüber diskutieren sofern man entsprechendes Wissen mitbringt. Ansonsten wäre ich sehr vorsichtig, alles zu glauben was im Internet geschrieben steht, ob es das auch als Printmedium gibt hin oder her.

Zitat:
zu den Übertreibungen: in meinem Fall gibt es jede Menge Zeugen und Fotos von den Beteiligten, sowie dessen Autos, der Fall wird von den zuständigen Ämtern zur Zeit bearbeitet.

Ich habe und werde mir nie anmaßen die geschilderte Situation zu beurteilen, weil ich nicht dabei war. Ich habe lediglich berechtigte Zweifel geäußert. Wer mit solchen Links um sich wirft und vorallem ganz persönlich involviert ist, dem traue ich keine objektive Beurteilung zu. Dies würde ich genauso von dem beteiligten Jäger sagen! Aber ich bin auch froh kein Richter zu sein.

Zitat:
ich bin ein Freund der Jägerschaft, die uns Reitern mit Freundlichkeit und Rücksicht begegnen, wie es hier früher üblich war!
Schön. Das einzige was mich gestört hat waren die Pauschalisierungen. Wie gesagt, sicherlich gibt es in beiden Lagern solche und solche. Diesmal bist du als gewissenhafte Reiterei vlt. an einen seltsamen Zeitgenossen von Jäger geraten. Genauso geraten vernünftige Jäger an uneinsichtige Reiter, die quer über eine Wiese reiten. Beides rechtfertigt keine Pauschalisierungen über das andere Lager (aber genau das ist mit dem Post dieses Links geschehen, der mich hier hauptsächlich hergeführt hat).

Zitat:
ob jagen einen Sinn macht oder nicht, das möchte ich nicht beurteilen, ich habe aber selber schon von unserem früheren Jagdpächter Wild gekauft! Jedem sein Hobby! Ich halte nochmals fest, daß sich hier keiner negat. über das Jagen ausgelassen hat!

Du solltest vlt. selbst den von dir geposteten Link folgen und dann prüfen, ob dem wirklich so ist, dass sich niemand negativ geäußert hat.

Zitat:
was ich erwarte: Rücksicht, Waffen runter, wenn Menschen in der Nähe sind und sich zudem bemerkbar machen, Schilder bei Treibjagden an allen Zugängen zum Wald!

Rücksicht darf und muss man immer erwarten können, keine Frage. Was genau heißt "Waffe runter"? Wurde auf dich gezielt? Die Schilder-Frage war ja bereits geklärt, offensichtlich hat da ein Versäumnis stattgefunden, was IMO auch nicht sein sollte. Dahast du vollkommen Recht.

Zitat:
was ich mir wünsche: die Termine einer Treibjagd in unseren Wäldern per Internet abrufen zu können!!! Ich wäre die LETZTE, die in den Wald reiten würde, wenn dort geschossen wird!

Interessante Idee. Eine gemeinsame Plattform wäre dafür vonnöten. Ich glaube die nicht im Vorfeld öffentlich gemachten Termine hängen mit negativen Erfahrungen mit militanten Tierschützern zusammen, die Jagden gezielt "überfallen" und für Eskalation sorgen wollen. Aber kurzfristige Termine (Vorabend) wären sicherlich eine gute Idee. Wobei ich glaube dass der "private" Informationsfluß sinnvoller ist. Hier bei uns funktioniert das super. Kennen die betroffenen Reiter denn den ansässigen Pächter/Jagdausübungsberechtigen nie oder kann man mit denen generell nicht reden?

Zitat:
hätte ich mir von der anderen Seite eine sachliche Äußerung gewünscht mit hilfreichen Informationen und nicht diese Art, indem unsere Erfahrungen, als übertrieben, erfunden und als unwahr dargestellt werden, ich glaube, daß man sich damit hier im Reiter-Forum keine Freunde macht, denn es geht hier nicht darum, die Jäger alle über einen Kamm zu scheren!

Ich darf nochmal auf den Link hinweisen? Solange ein solcher Schund verbreitet wird um auch ja genug Munition gegen die bösen Jäger zu haben, kann ich solche Wünsche nicht ernstnehmen. Da möchte man es mir bitte verzeihen, dass ich der Motivation nicht immer ganz vertraue und auch mal den ein oder anderen Zweifel äußere.

Zitat:
Gerne dürfen auch Jäger bei schönem Wetter in den Wald, aber nur, wenn sie sich gesetzmäßig und rücksichtsvoll verhalten und das war bei meiner Erfahrung keineswegs der Fall! Das wird schließlich auch von uns Reitern erwartet!

Da sind wir sicherlich einer Meinung. Allerdings habe ich keine strafrechtlich relevante Handlung feststellen können. Noch gibt es kein Gesetz das einem verbietet, in Anwesenheit von Nicht-Jägern zu schießen. Das fällt sicherlich unter Rücksichtnahme, die da sein sollte. Aber wollen wir doch bitte die Kirche im Dorf lassen. Ein Verbrechen hat ja zum Glück nicht stattgefunden.

Zitat:
Durch das Unterholz dürfen wir zudem nicht REITEN! Ich lehne es ab, hier diesbezüglich beschuldigt zu werden!

Es hat dich niemand beschuldigt. Schon interessant warum du dir den Schuh anziehst. Ich habe grade bei dieser Sache absichtlich nochmal betont, dass ich das hier niemandem unterstellen möchte. Das Beispiel diente lediglich dazu, klarzustellen wie leicht Schilder auch übersehen werden können.

Zitat:
Komisch, aber das, was hier und wie hier geschrieben worden ist, entspricht dem, wie sich Jäger zum Teil im Wald gegenüber Reitern verhalten, nämlich absolut ohne "Respekt" und ohne Interesse dafür, was Menschen wie empfinden und wie sie sich fühlen, welche Ängste sie teilweise damit verbinden.

Und den Schuh ziehe ich mir NICHT an. Ich habe mich hier nicht respektlos verhalten, sondern im Gegenteil mehrere Male in meinem Post betont, dass es nur zusammen geht. Und dass mich im Grunde nur die Pauschalisierungen und im Speziellen die Vebreitung solchen Unsinnes wie unter dem Link zu finden, stören.
Bitte verwechlse nicht Respektlosigkeit mit Meinungsverschiedenheit. Ich weiß nicht ob du erwartet hast dass dir nach dem Raushauen solcher Links auch noch Jäger nickend zur Seite springen, aber in einem öffentlichen Internetforum auf Leute zu treffen, die eine andere Meinung haben, daran solltest du dich gewöhnen. Da finde ICH es schade, seinen Gesprächspartner persönlich zu diskreditieren, weil auch DAS niemandem hilft.

So, damit mal zu den anderen Antworten:

@milan1
Zitat:
fakt ist meiner meinung nach einfach, daß pferde grundsätzlich eher angst vor schüssen und aus dem unterholz springenden hunden und wildtieren haben und nicht umgekehrt...sprich der jäger in seiner position ist ja grundsätzlich nicht in gefahr, wenn er im gebüsch hockt- der reiter aber wohl..wenn das pferd scheut und wegspringt..
im straßenverkehr soll ja auch immer rücksicht auf die schwächeren genommen werden... das nur mal so vorweg...

Da hast du absolut Recht. Deshalb sollten sich Reiter ja -wenn möglich- gar nicht erst in eine solche Situation begeben. Ich denke wir sind uns einig, dass die Informationslage bzgl. Treibjagden das Hauptproblem ist und offensichtlich in euren Gegenden verbesserungswürdig ist. Aber auch im Straßenverkehr gilt ja gegenseitige Rücksichtnahme. Ich kann auch als schwächstes Glied Fußgänger nicht auf der Straße rumtanzen und bitteschön davon ausgehen dass alle Autos rechtzeitig bremsen. Genauso muss man bei Waldritten zu bestimmten Zeiten (es ist ja nicht so dass ständig gejagt wird) damit rechnen, einem Jäger "in die Quere" zu kommen. Dann gilt gegenseitige Rücksichtnahme. Wenn man Schüsse hört oder das Auto des Jägers stehen sieht, dreht man halt auch mal sofort um. Und der Jäger bemüht sich natürlich auch möglichst kein Pferd mit einem Schuß zu schrecken. Ich denke dass die auch in den meisten Fällen so passiert. Bei den meisten Beispielen lese ich nichts von Schüssen, die abgeben wurden, obwohl man das Pferd gesehen hat. Je nachdem wo ich sitze, kann es sein dass sich auf einem nicht einsehbaren Weg in der Nähe ein Pferd befindet, das ich nicht bemerke. Soll ich jetzt prophylaktisch auf den Schuss verzichten? Dann kann man die Jagd sofort abschaffen.

Zitat:
die schüsse kamen immer näher, sowie auch gebell... jetzt konnte ich auch die jäger sehen, die rufend und schießend keine 50m(!) von meiner wiese weg waren... da wurde mir auch mulmig und ich beobachtete das geschehen aus einer sicheren ecke...
plötzlich - wildes gebell- ein reh kam panisch aus dem wald...gefolgt von dem terrier, der nicht die bohne auf sein herrchen hörte.. sie rannten über meine wiese...und verschwanden hinter dem hügel..

wäre mein terrier hinter einem reh hergelaufen- tja...er wäre wohl abgeschossen worden...( wilderei).. die jäger lehnten sich an den weidezaun und riefen und pfiffen ab und zu. der hund konnte es eh nicht hören...

Eine geschilderte Jagdszene, die ich gerne mal als exemplarisches Beispiel nutzen möchte, nicht böse sein deswegen bitte.
Mir fällt immer auf, dass (unbewußt?) eine gewisse Schärfe bzw. Aufgebauschtheit in solchen Schilderungen liegt. Warum zum Beispiel das Ausrufezeichen hinter der Entfernungsangabe? Es ist nicht verboten sich 50m von einer Wiese entfernt aufzuhalten. Ich weiß jetzt nicht genau was mit "deiner" Wiese gemeint ist, aber ich nehme mal an nicht der gemähte Vorgarten? Vielleicht gehört sie sogar zum Jagdrevier. Die Jagd ruht zwar in befriedeten Bezirken aber ein Weidezaun reicht dafür nicht aus.
Auch an vielen Adjektiven liest man eine gewisse Haltung raus. Wildes Gebell, panisches Reh. Dass ein Hund mit einem Stück Wild über eine Wiese abgeht, ist etwas völlig alltägliches bei einer Drückjagd. Es gibt vorallem kein Grund um sein Leben zu fürchten.

Übrigens wird die Tatsache, dass wildernde Hunde geschossen werden dürfen, immer so gedreht, dass Jäger anscheinend nur darauf warten endlich einen Hund erschießen zu können. Die Reißzähne machen sich schließlich gut an der Wand (Achtung, Sarkasmus). Aber dass ein Unterschied zwischen jagdlich ausgebildeten Hunden und Haushunden besteht, sollte klar sein und ist auch richtig so. Die Gesetze sind zum Schutz des Wildes gemacht.

Ok, was aber soll uns diese Schilderung einer "typischen" Jagdsituation denn jetzt sagen? Ich erkenne kein Fehlverhalten der beteiligten Personen, sondern -sei mir nicht böse- nur stimmungsmachende Adjektive und irgendwie keinen inhaltlichen Kern. Das sind Dinge, die Jäger natürlich stören.

Dass in der Folge deine Reiterkollegin beschimpt wurde, scheint sich davon losgelöst abgespielt zu haben und ist natürlich nicht ok. Aber wozu dann die Vorgeschichte?

Trotzdem sind wir ja einer Meinung und das freut mich dass es neben mir auch noch andere so sehen dass es nur zusammen geht und es immer schwarze Schafe auf beiden Seiten gibt.

@ekbalam
Zitat:
Aber ich denke die Wahrscheinlichkeit einer Gefahr für Autos (und Hunde), dürfte geringer sein als für die Fußgänger und Reiter im direkten Jagdgebiet.

Das ist leider eine Täuschung. Nicht umsonst steht auf den Schidler oft "Achtung - jagende Hunde". Es kommen leider sehr viele Hunde um durch rücksichtslose Autofahrer, die diese Schilder einen Dreck interessiert (habe es selbst erst vor ein paar Wochen gemerkt als ich an einer Straße ansaß, trotz mehrerer Schilder rasten die Autos unvermindert den Hügel rauf und runter).
Im Gegensatz dazu, sind die Meldungen über erschossene Reiter und Spaziergänger ja gottseidank äußerst selten bis nicht-existent.
Auch wenn das gerne anders dargestellt wird, so wird jeder Jäger auch zum 247. Mal vor einer Jagd an Sicherheit erinnert. Es werden nur Schüsse abzugeben, die der Schütze auch verantworten kann. Der jagende Hunde aber guckt nicht erst nach links und rechts ob ein Auto kommt. Da liegt der gewaltige Unterschied.

Zitat:
Lieber Wildhüter, ich habe nichts gegen Jäger. Und wie bereits einer meiner Reiterkollegen in diesem Thread bemerkte, auch von Jägern gibt es solche und solche. Die Jäger oder Jagdhelfer, die wir bisher auf diesen Treibjagden getroffen waren bisher immer überaus nett und haben Auskunft gegeben.

Na das ist doch super. Ich glaube auch dass man mit den meisten Menschen vernünftig reden kann, wenn man vernünftig auf sie zugeht. Aber auch Menschen haben ein feines Gespür dafür, welche Haltung der Gegenüber vertritt und so kommt es oft von vornehrein zu Gegeneinander-Situationen.
Beispiel: "Hallo, ich habe eine Bitte, mein Pferd ist sehr schreckhaft und ich habe Angst dass es scheut, können sie bitte einen Moment Rücksicht nehmen" oder "Ey! Ey! Nicht schießen! Können Sie vielleicht mal die Waffe runternehmen, wenn ich hier reite?".

Zitat:
Und dann gibt es ja noch andere Kommunikationsmittel, so lange Jagdfreunde diesen Thread finden und Ihre Meinung kundtun (jederzeit willkommen) dürfte ein kleiner Dreizeiler an die örtliche Presse oder evtl. auch an dieses Internetportal kein technisches Problem oder zeitlicher Aufwand sein um eine Treibjagd vorher bekannt zu geben.

Naja, ich wurde ja von einer Reiterin aufmerksam gemacht, die mir erst den Link zu diesem Anti-Jäger-Unsinn weitergeleitet hat. Aber natürlich, Kommunikation sollte heutzutage kein Hinderungsgrund sein. Ich weiß natürlich nicht wo ihr alle so wohnt oder wer dort verantwortlich ist aber hier bei uns klappt da ja wie gesagt auch super. Sonst hätte ich natürlich kein Problem damit hier Bescheid zu sagen. Regt das doch mal bei euren ansässigen Jagdausübungsberechtigen an.

@Friesenmama (ich glaub wir kennen uns)
Freut mich dass du gute Erfahrungen gemacht hast. Natürlich gibt es immer wieder Trottel. Gut reagiert. :D

@nochmal spoi
Zitat:
Ich habe meine Geschichte auch meinem Tierarzt erzählt, der brachte mich auf diese Frage: Was will ein Jäger um 12.30 an stark frequentierten Wegen (Jogger, Reiter, Fußgänger mit und ohne Hund, Biker,...) denn überhaupt schießen???

Antwort für den Tierarzt: Rehwild, Schwarzwild, evtl. Fuchs.
Man muss Ansitzjagden (wo man mittags mit Lärm wohl tatsächlich nichts erlegt) von Drückjaden unterscheiden. Das Wild wird von den Treibern und Hunden auf die Läufe gebracht um möglichst an einem Schützen vorbeizukommen. Dabei spielt es weder ne Rolle wieviel Uhr es ist, noch wie weit der Weg weg ist oder wieviele Leute sonst noch im Wald unterwegs sind (die sogar eher unfreiwillige Treiberhelfer sind ;) ). Letzte Woche saßen wir zu vier Leuten an einer Wegkreuzung, jeder nur 5-10m vom Weg weg. Es kamen viele Spaziergänger vorbei, sogar mit Kinderwagen. Trotzdem wurden später an gleicher Stelle 4 Rehe erlegt. Das ist überhaupt kein Problem. Aber das soll ja auch zum Glück nicht die Sorge von Reitern oder Tierärzten sein. *gg*

Zitat:
Ich glaube, daß da der Jagderfolg so ziemlich mager ausgefallen sein wird, mit Ansagen! Das ein oder andere Häschen oder ein Hase mag vielleicht getroffen worden sein.......

Wie gesagt, das muss nicht sein. Übrigens, wenn eine Hase getroffen wurde, hast du immerhin einen handfesten Grund, den Jäger anzuschwärzen, die haben nämlich Schonzeit seit 31.12. :D
Achtung, nur Spaß bevor es wieder falsch verstanden wird.

Zitat:
Welchen Sinn macht dann die Gefährdung von Menschen? Def. sind mehr Menschen vor die Flinte geraten, als Wild!

Ein Mensch ist nicht gleich gefährdet weil er sich in Sichtweite eines Jägers befindet. Bitte nicht immer so übertreiben. Ich glaube kaum dass mit gespannter Waffe auf Spaziergänger angeschlagen wurde.

Zitat:
Wir stören dann auch noch doch unsere Anwesenheit das GANZE....., der Ton schlägt um, da die Jäger genervt sind durch uns und andere Waldbenutzer und schon ergibt ein Wort das andere.... klar, oder?!

Jup, natürlich stört es. Beide Seiten. Und manch einer kommt mit der Störung vielleicht nicht so gut klar wie ein anderer. Genau richtig, dann ergibt ein Wort das andere. Passiert ständig im Leben. In der Situation ist dann vlt. auch gar nicht mehr viel zu retten. Besser nachher nochmal in Ruhe drüber reden.

Zitat:
Warum wird dann direkt oberhalb eines Reiterhofes/zwischen 2 Wohngebieten so etwas veranstaltet? Geht man da nicht davon aus, daß Reiter den Hof verlassen könnten?

Gibt es nicht so viel Wald, wo niemals Reitervolk oder andere Waldbenutzer zu sehen sind? Ich denke schon!


Naja, welche Revierteile wenigstens einmal im Jahr bejagt werden müssen, das sollte man dann schon den Jägern überlassen und ich glaube auch nicht dass es zielführend ist, diese Überlegungen hier auszuführen. Nur soviel: Es geschieht nicht aus der Lust an der Gefährdung von anderen Menschen. Und man glaubt nicht wo man alles noch Menschen antrifft. Da kann man ja nicht automatisch nur noch mind. 1km von irgendwelchen Anzeichen von Zivilisation jagen.

Zitat:
Übrigens, der Jäger hat nicht das Recht, uns auf unsere Reitmarken anzusprechen, dafür ist das Forstamt und deren ausführende Mitarbeiter zuständig, soviel dazu!

Also bei uns ist es so dass wir direkt für die Forstgemeinschaft jagen und damit ausführende Mitarbeiter sind. Spaß beseite, ansprechen darf man auf vieles. Die Reaktion ist viel wichtiger.

Zitat:
Im letzten Fall, frage ich mich, warum darf so einer eine Waffe in die Hand nehmen?

Gute Frage. Wahrscheinlich aus demselben Grund, aus dem 80jährige Greise den Straßenverkehr behindern und gefährden. Hat man einmal seine Eignung nachgewiesen, hat man die Erlaubnis ein Leben lang. Ich würde mir für beide Bereiche bzw. generell eine Überprüfung wünschen, sobald es ins Alter geht...


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin gerade in eine Jagd/Treibjagd hinein geraten
BeitragVerfasst: Mi 21. Jan 2009, 18:56 
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Registriert: Mi 10. Sep 2008, 11:49
Beiträge: 72
Ich möchte mal ein herzliches DANKESCHÖN an den Wildhüter aussprechen, dass er sich soviel Zeit nimmt, hier konstruktiv und sachlich auf jeden Beitrag zu antworten!

Sowas lese ich gerne und es zeigt mir immer wieder, dass nicht alle Jäger hirnlose Idioten sind (beruhigt mich als Besitzerin eines Jagdscheins ungemein).

Ich möchte mich daher auch seinen Äusserungen anschliessen und habe persönlich sehr selten schlechte Erfahrungen mit "unseren " Jägern im Reitgebiet gemacht. Gegenseitige Rücksichtnahme sei Dank.

LG ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin gerade in eine Jagd/Treibjagd hinein geraten
BeitragVerfasst: Mi 21. Jan 2009, 20:00 
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Registriert: Sa 1. Mär 2008, 10:34
Beiträge: 2
Wie Sassi1974 bereits sagte, es ist schön das sich jemand die Zeit nimmt so ausführlich zu antworten. Danke dafür Wildhüter.

Zum Thema Hunde und Strassen, ich denke im generelle haben wir da das gleiche Problem weder ein erschrecktes Pferd noch ein jagender Hund achten auf Autos, Verkehr und den Rest ihrer Umwelt. Nein, es war mehr auf die Entfernung bezogen, zwischen Hund und Strasse und Pferd und Jagdlärm. Aber dies ist sicherlich auch immer Situationsbezogen.

Interessant fand ich die Information, das immer wieder Tierschützer gibt, die angekündigte Jagden bewusst stören. Ich muss gestehen dieses Problem war mir noch nicht bekannt. Ärgerlich wo doch eine rechtzeitige Information beiden Seiten (Jäger & Reitern) eine Menge ärger ersparen würde. Denn noch bin ich immer noch der Meinung auch eine kurzfristige Info helfen würde.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin gerade in eine Jagd/Treibjagd hinein geraten
BeitragVerfasst: Do 22. Jan 2009, 07:50 
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Registriert: Di 4. Mär 2008, 08:53
Beiträge: 179
Ich finde es sehr gut, dass hier auf einer (weitestgehend) sachlichen Ebene diskutiert wird.


@Wildhüter:
Dir, Wildhüter, auch meinen Dank, dass Du Dir die Mühe machst, hier so ausführlich auf die Postings einzugehen.

Zurück zum Thema:

Ich bin bis Dato einmal in eine Jagd "hineingeraten".
Reaktion: "ups, besser weg hier", umdrehen und gut ist. Mein, oder das Leben meines Ponys, war allerdings auch nicht in Gefahr.
-Ich habe aber vollstes Verständins für diejenigen, die in solch einer Reaktion Angst um ihr Leben haben. Das solche Situationen dann auch emotionale, mit adjektiven ausgeschmückte Beiträge hervorrufen, ist verständlich, oder?-
Schilder, die auf diese Jagd hingedeutet hätten, waren leider nicht zu sehen, zumindest nicht an dem Ort, an dem ich den Wald betreten habe. Der erste Hinweis war das Hundegebell und die damit verbundene allgemeine Unruhe.

Könnte genau DAS das Problem sein? Die mangelnde Kentnis über die Termine.
Ok, Du schreibst, das Tierschützer dann aktiv werden würden/könnten. Dieser Aspekt ist mir einleuchtend.

Gibt es keine andere Lösung, Termine bekannt zu geben. An die örtlichen Reit- und Fahrvereine?
Nur mal so eine Idee.....


Apropos Idee :lol: sag mal, Wildhüter, hast Du am 20.02. schon was vor?
viewtopic.php?f=8&t=691

_________________
LG
Elke
______________________________
http://www.broeltalponys.de


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin gerade in eine Jagd/Treibjagd hinein geraten
BeitragVerfasst: Do 22. Jan 2009, 08:29 
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Registriert: So 16. Mär 2008, 14:51
Beiträge: 122
Hallo,

das finde ich nun eine ganz tolle Reaktion und sage DANKE!

Ich möchte hinzufügen, daß ich im Internet nach Hilfe gesucht habe, dabei selber erst auf den Link gestoßen bin und erst einmal, wie man auch sehen kann, total geschockt war, aus Angst vor dieser Macht, die dort auch beschrieben wird, nicht, weil alle Themen so interessant waren und es wert waren, weiter geleitet zu werden. Vielleicht bin ich ja auch im ersten Moment ein Opfer dieser mir vorher unbekannten Zeilen gewesen? Damit etwas zu bezwecken, außer meine Angst darzustellen, war mir fremd.

Jeder, der eine Waffe in den Händen hält, hat eine gewisse Art von Macht, das haben wir ja in der letzten Zeit in den Nachrichten bezüglich Polizei oft genug erfahren können. Es gab ja mehrere Fälle, wo ein Polizist ohne Grund geschossen hat. Näheres ist sicherlich bekannt, sind auch nur Menschen, darf aber nicht passieren.

Jedoch wollte ich die Sache nicht auf sich beruhen lassen und habe dann doch noch einen für mich sehr interessanten Ansprechpartner im Internet gefunden, der das dann auch weitergeleitet hat.

Hier sind im übrigen Menschen in das Schußfeld geraten, ein Jogger: Was machen Sie da....!? Tja, auf den Wegen joggen wohl, oder? Der Jogger wurde durch nichts gewarnt, Schüsse waren vorher nicht gefallen, er stand plötzlich davor und sah nur noch den Hasen (am 27.12.08) über den Weg davon laufen. Die Waffe zeigte direkt auf ihn, wurde ebenfalls nicht herunter genommen und war mit Sicherheit geladen, denn der wollte ja den Hasen schießen, der dem Jogger fast über die Füße gelaufen ist .........
Diese Person steht mir u.a. als Zeuge zur Verfügung.

Ich will doch nur das EINE: Sicherheit, auch für meine Tochter (9), die ich ohne Angst mit in den Wald nehmen möchte, sie und mich nicht fahrlässig gefährden lassen. Das belastet mich zur Zeit sehr!

Ich möchte die Termine einfach vorher wissen, wie viele andere hier auch, bitte helfen sie uns!

Gruß
Spoi


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin gerade in eine Jagd/Treibjagd hinein geraten
BeitragVerfasst: Do 22. Jan 2009, 17:53 
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Registriert: Mo 19. Jan 2009, 21:23
Beiträge: 6
Freut mich, dass ich ein wenig zur Aufklärung beitragen konnte.

Dass eine geladene Waffe auf einen Menschen gerichtet wird, darf natürlich nicht sein! Da muss auf jeden Fall Aufklärung erfolgen!

Da anscheinend die meisten Probleme durch bessere Information (durch vorherige Terminbekanntgabe und Aufstellen von mehreren Schildern) gelöst werden können, schlage ich vor den ansässigen Jäger einfach mal nett anzusprechen. Ich kann da leider nicht sehr viel direkter weiterhelfen, da das Problemgebiet (meistens rund um die Nutscheid nehme ich an?) schon was weiter weg ist von hier (ich jage in RLP) und ich dort auch niemanden persönlich kenne.

Ich bin mir sicher dass die meisten Jäger vernünftig sind und in einer ruhigen Stunde ein offenes Ohr haben. Sicherlich hilft es auch sie abseits von einer Jagd anzusprechen, wo durch das Jagdfieber oder ausgebliebenen Jagderfolg vlt. die Emotionen schonmal hochkochen können.

Ich hoffe, dass sich das Problem durch eine gute Kommunikation lösen läßt. Vielleicht macht es auch mehr Sinn, das erst wieder dieses Jahr zur Anfang der Drückjadsaison (Anfang September) anzusprechen. Ende diesen Monats enden die meisten interessantn Jagdzeiten ohnehin und damit auch die Drückjagden.

Wünschen allen betroffenen Reitern alles Gute für diese Gespräche und für zukünftige Waldausritte.

PS: Wenn noch Fragen sind, bitte kurz per PN aufmerksam machen, dann bekomme ich eine Benachrichtigung.


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