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 Betreff des Beitrags: Bin gerade in eine Jagd/Treibjagd hinein geraten
BeitragVerfasst: Sa 27. Dez 2008, 13:36 
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Registriert: So 16. Mär 2008, 14:51
Beiträge: 122
Hallo,

habt Ihr auch das Problem mit den Jägern, keine Warnung durch Jäger am Wegesrand oder Schilder?

Gerade wollten Jäger direkt 50 m neben mir schießen, überall freilaufende Hunde, könnte ihn nur knapp durch 3 maliges Brüllen davon abhalten. Natürlich haben sie sich gleich über uns Reiter aufgeregt, wir hätten ihm den Schuß versaut......

Um 12.30 Uhr, am Samstag, bei so einem tollen Wetter, direkt 50-100 m neben dem Weg, auch Fußgänger mit Hunden waren unterwegs......

Polizei unternimmt nichts, Jäger dürfen das, die würden ja nicht auf mich schießen....... ich hätte Schilder übersehen, der Hammer!!!

Hier gibt es seit 10 Jahren keine Schilder, höre ich sonst Schüsse, bleibe ich schon sowieso mit meinem Hintern ZUHAUSE!

Habt Ihr ähnliche Erfahrungen, die würden mich brennend interessieren, ich soll mich ans Ordnungsamt wenden, werde ich auch tun, das Amt mit den Reitmarken kennt auch schon das Problem, ist aber nicht zuständig, aber wenigstens empört, was von von der Polizei, die Partei für die Jägerschaft ergriffen hat, nicht sagen kann.

Bitte meldet Euch, hier öffentlich oder auch per Mail: Meine.Isi-Farm@gmx.de, das war nicht das erste Mal und ich habe keine Lust erschossen zu werden oder vom Pferd zu fliegen, ich habe 2 kleine Kinder.

Wir müssen auf alles und jeden Rücksicht nehmen und die dürfen wild in der Gegend rum ballern, bin im Moment total geschockt!

Liebe Grüße und trotzdem einen guten Rutsch!

Spoi


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin gerade in eine Jagd/Treibjagd hinein geraten
BeitragVerfasst: Sa 27. Dez 2008, 17:54 
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Registriert: Mi 5. Mär 2008, 13:23
Beiträge: 157
Ach du meine Güte! Das gibts ja gar nicht, ist echt der Hammer! In welchem Gebiet reitest du denn, damit ich vorgewarnt bin.. :( tja, hauptsache es regt sich jeder über die Pferde und Reiter auf, auf meinem Ausritt hat sich grad auch jamand über unsere Pferdeäpfel aufgeregt, die wir auf der Strasse verloren haben, extra noch an den Rand gegangen und trotzdem wieder Stress.. :shock: das nächste mal muss ich wohl ein "Beutelchen" fürs Pferd einpacken!


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin gerade in eine Jagd/Treibjagd hinein geraten
BeitragVerfasst: Sa 27. Dez 2008, 21:00 
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Registriert: So 16. Mär 2008, 14:51
Beiträge: 122
....es hat keinen Sinn, sich mit solchen Mächten anzulegen .......

Ich verweise auf die Seiten im Internet unter:

http://www.wasjaegerverschweigen.de .................


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin gerade in eine Jagd/Treibjagd hinein geraten
BeitragVerfasst: So 28. Dez 2008, 12:59 
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Registriert: Di 4. Mär 2008, 10:22
Beiträge: 34
Bin zwar zum Glück nicht richtig in eine Treibjagd rein geraten, aber das war pures Glück, weil ich zufällig in die andere Richtung vom Oberelben geritten bin, als dort eine statt fand. Nur an der Hauptstraße waren Schilder für die Autofahrer (und die waren leider noch nicht da, als ich zu meinem Pferd gefahren bin - obwohl ich innerhalb von ner halben Stunde los geritten war - hatte also auch keine Ahnung). An den Wald- und Wiesenwegen waren keinerlei Hinweise auf die Jagd. Hab nur mit einem mal die Hunde und Jäger im Wald rum rennen sehen und war froh, dass ich ihnen nicht in die Quere gekommen bin (die gingen in die andere Richtung weg), denn mein Pferd ist ziemlich schreckhaft!
Und was das "die schießen nicht auf einen" angeht - das ist ausgemachter blödsinn! Hab als ich vor ettlichen Jahren mal mit meiner Großmutter durch den Wald gegangen bin das gegenteil erlebt! Fast direkt neben uns stand damals ein Reh und den Jäger hat es nicht gestört, dass wir daneben standen als er abdrückte. Und das war echt verdammt nah. Wären wir nur eine oder zwei Schritte weiter gegangen als er abdrücken wollte, hätte die Kugel vllt uns getroffen!!! Ich find ja auch dass vor allem auf die Wildschweine jagd gemacht werden soll - die sind jawohl eine Plage - aber dann bitte erst, wenn die Bevölkerung vorher bescheid weiß!!!
Gruß Nathalie


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin gerade in eine Jagd/Treibjagd hinein geraten
BeitragVerfasst: Mo 29. Dez 2008, 22:26 
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Registriert: Di 4. Mär 2008, 12:37
Beiträge: 4
Naja, ich finde es gibt solche und solche...- wie überall.
Mein Mann ist Jäger und Reiter, ihm würde so etwas sicher nicht passieren.
Was uns allerdings selber schon passiert ist:
1.) Unser eigener Reitplatz liegt in einem jagdlich verpachteten Waldgebiet.
Auf dem Platz findet gerade eine "Kinderreitstunde" statt.
Plötzlich hagelt es Schüsse und mehrere Jagdhunde stöbern im Unterholz und rennen herum.
-Scheißgefährlich!!!
Gott sei dank ist nichts passiert.

2.) unsere Weide liegt an einem Teich der regelmäßig bejagt wird in Form einer Entendrückjagd.
Unsere Pferde stehen teilweise 100 m. nebenan wenn es los geht.
Vom Schrothagel mal ganz abgesehen ist das sehr, sehr laut.

Trotz Bitte werden wir bei keiner Treibjagd oder ähnlichem Informiert, geschweige denn werden Schilder aufgestellt.

Aber, da machste nix!
-Leider

Grüße Denise


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin gerade in eine Jagd/Treibjagd hinein geraten
BeitragVerfasst: Di 30. Dez 2008, 13:02 
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Registriert: So 16. Mär 2008, 14:51
Beiträge: 122
Wenn Menschen in der Nähe sind, gehört die Waffe sofort herunter genommen!!! Ich habe mich durch Husten bemerkbar machen wollen und dann 3 x gerufen: Bitte, bitte, jetzt nicht SCHIESSEN.... es folgte eine echt langsame Reaktion......., der wollte gar nicht die Waffe runter nehmen ....... so nah, neben mir, an einer Schutzhütte für uns alle...... Mein Herz war mir sonstwo hin gerutscht.

Da geht es auch nicht darum, ob er in meine Richtung zielt, sondern, ob man absichtlich Reiter in Gefahr bringen muß. Jeder weiß doch, daß Pferde Fluchttiere sind, oder? Ich möchte aufgrund eines solchen Verhaltens eines Jägers nicht im Rollstuhl landen, ich möchte auch nicht, daß mein Pferd vor Panik in ein Auto kracht und dieser Mensch sich noch dabei verletzt, weil er ausweichen muß und vielleicht dabei noch gegen einen Baum kracht.... die Straße ist nicht weit weg, führt durch den Wald, also alles nicht so weit an den Haaren herbei gezogen!!! Hat es alles schon gegeben!

... wir saßen glücklicherweise auf älteren, erfahrenen Pferden!

Ich hatte die Personen auch erst für Waldarbeiter gehalten, woher sollte ich denn wissen, was da zur besten Erholungszeit nach den Feiertagen abgeht, 2 Minuten entfernt von einem Reiterhof? Es waren so viele andere Menschen im Wald, in unserem Hauswäldchen!

Früher gab es das hier nicht, es war ein freundliches Miteinander mit Rücksicht auf uns alle, die den Wald nutzen wollten.

...


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin gerade in eine Jagd/Treibjagd hinein geraten
BeitragVerfasst: Di 30. Dez 2008, 20:25 
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Registriert: Mo 10. Mär 2008, 14:48
Beiträge: 28
Ich habe auch schon ähnliche Erfahrungen gemacht. Beim reiten erst mitten im Wald an einer Abzweigung ein Warnschild und Schüsse in der Nähe. Schlimmer wars aber mit dem Hund. Treijagd im Maisfeld nach Wildschweinen. Ich bin mit dem Hund ums Feld spaziert, kein Schild zu sehen und auf einmal steht ein Jäger mit Gewähr im Anschlag auf mich gerichtet. Ich bin vor Schreck fast umgefallen. Das Einzige, was der Herr zu sagen hatte: "Es ist aber gefährlich, was Sie hier machen!". Hallo ich geh im Wald mit dem Hund spazieren, zum Glück an der Leine, sonst hätte er ihn vielleicht erschossen. Geht gar nicht. Aber Hauptsache, die Hunde und Pferde stören den Waldfrieden.
LG Yvonne


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin gerade in eine Jagd/Treibjagd hinein geraten
BeitragVerfasst: Fr 2. Jan 2009, 18:33 
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Registriert: Mi 28. Mai 2008, 21:54
Beiträge: 7
Kann nur sagen, daß wir gut informiert waren und im Ölzbachtal und Richtung Harscheid/Gerinhauser Mühle viele Schilder und Flatterbänder mit Aufschrift Achtung Treibjagd aufgestellt waren. Auch der Stall war informiert worden. Da war dann klar, daß Ausreiten nicht drin war. Trotzdem schade, war supergeiles Wetter und soweit ich gehört habe, war das Ganze sowieso nicht soooo erfolgreich. Die Wildschweine sind ziemlich unbehelligt ihres Weges gezogen.

Im Prinzip müßte es selbstverständlich sein über die örtliche Presse,sprich Zeitung, die Menschen zu informieren, wann und wo eine Treibjagd stattfindet. Dann wüßten alle Bescheid, denn es nutzen ja nicht nur Reiter, sondern auch viele andere den Wald. Müßte das nicht über die Jagdgenossenschaft oder wie die heißen oder evt. auch untere Landschaftsbehörde mal anzuregen sein??


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin gerade in eine Jagd/Treibjagd hinein geraten
BeitragVerfasst: Mo 19. Jan 2009, 21:58 
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Registriert: Mo 19. Jan 2009, 21:23
Beiträge: 6
Hallo, ich wurde von einer bekannten Reiterin auf diesen Thread aufmerksam gemacht und wollte auch mal was von der anderen Seite dazu sagen. Ich hoffe sehr, dass das mit gegenseitigem Verständnis geschehen kann. Angesichts so mancher Hass-Links (über die Qualität dieser Webseite will ich mich gar nicht groß äußern, nur soviel, ich hab mich köstlich amüsiert), die hier gepostet werden, bezweifele ich das, will es aber trotzdem versuchen.

Zum Anfangsbeitrag:

Zitat:
Um 12.30 Uhr, am Samstag, bei so einem tollen Wetter, direkt 50-100 m neben dem Weg, auch Fußgänger mit Hunden waren unterwegs......


Nun, auch Jäger freuen sich über schönes Wetter und jagen nicht nur des Nachts bei starkem Regen in abgelegenen Waldteilen. Das verlangt ja schließlich auch niemand von den Reitern und Spaziergängern. Generell ziehen gute Voraussetzungen für einen Spaziergang oder Ausritt natürlich keine automatische Absage einer tagelang organisierten Drückjagd nach sich. In dem Punkt kann ich die Empörung nicht nachvollziehen.

Was die Beschilderung angeht, so glaube ich sofort dass da keine Schilder 10 Jahre lang stehen, diese werden nämlich in der Regel erst am Jagdtag angebracht. Meistens stehen diese an von Autos befahrbaren Wegen um Autofahrer vor freilaufenden Hunden zu warnen (hier würde übrigens ein Exkurs über die Rücksichtslosigkeit von Autofahrern passen). Dass es unmöglich ist Spaziergänger oder Reiter, die auch kleinere Wege nehmen oder (ich will hier nichts unterstellen) auch mal querfeldein unterwegs sind, ausnahmslos zu warnen, sollte verständlich sein. Bis man die Mengen an Schildern (die ja auch da sein müssen) an jeder Gabelung aufgestellt hat, kann man schonmal Mittag machen.

Das Aufstellen von Schildern liegt also schonmal im eigenen Interesse der Jäger, die sich um ihre Hunde sorgen (schöne Parallele zur Sorge der Reiter um ihr Pferd btw.). Sollte man trotzdem in ein Waldgebiet gelangt sein, in dem grade eine Bewegungsjagd stattfindet, so erschließt sich das dem Reiter/Spaziergänger ja in der Regel auch etwas früher. Das Rufen der Treiber, Schüsse, Hundegeläut. Im Normal sollte es einem aufgehen, was da los ist, auch ohne Schilder.

Ich lese immer wieder mit Verwunderung Schilderungen nach denen offensichtlich mit einem Schlag mehrere freilaufende Hunde um das Pferd herumspringen und aus einem stundenlang ruhigen Wald plötzlich Schüsse in 50m Entfernung abgegeben werden. Das kann ich in der Häufigkeit nicht immer glauben, aber nun gut, auch das mag vorkommen.

Nur soviel: Wenn sich die Hunde derart lautlos angeschlichen haben, ist in der Regel auch kein Wild in der Nähe und ergo auch kein Schuss aus der näheren Umgebung zu erwarten. *g*

Natürlich kann sich weder die Jäger- noch die Reiterschaft davon freisprechen nicht auch schwarze Schafe in ihren Reihen zu haben. Was ich nur immer sehr ungern habe, sind Pauschalisierungen und Übertreibungen.

Sicherlich hat der Jäger in dem geschilderten Fall Grund seinen Unmut zu äußern, immerhin jagt man des Jagderfolges wegen. Aber wie man jetzt genau einzuschätzen vermag, dass der Jäger grade schießen wollte und man ihn nur knapp abgehalten hat, das entzieht sich mir. Letztendlich hat der Jäger aber nicht geschossen, denn es ist oberstes Gebot für einen sicheren Schuss Sorge zu tragen. Ich vermag auch noch nicht ganz herauszulesen, ob auf den Reiter gezielt wurde. Daher kommen mir solche Aussagen, dass man keine Lust hat erschossen zu werden doch etwas arg übertrieben vor.

Auch das immer wieder zu lesende "wild in der Gegend rumballern" stört mich extrem. Das tut in der Regel kein Jäger. Genauso wenig wie Reiter in der Regel nicht ohne Plakette oder nicht auf ausgezeichneten Wegen unterwegs sind. ;)

Diese auch durch Posten solcher bescheuerten weltfremden Links geschürte Feindschaft hilft weder den Jäger noch den Reitern. Es geht doch nur zusammen, nicht gegeneinander.

Ich kann natürlich nur von eigenen Erfahrungen berichten und wir jagen sehr umsichtig, stellen viele Schilder auf, die in den Revieren liegenden Gehöfte wissen Bescheid und es herrscht ein gutes Auskommen. Auch habe ich nun auf Gesellschaftsjagden schon so manchen Jäger kennengelernt, von denen die meisten mir sehr vernünftig vorkamen. Auch mit unserem Jagdleiter kann man hervorragend reden.

Ich kann mir schlicht nicht vorstellen, dass überall sonst nur sozial inkompetente Pferdehasser rumlaufen.

Wenn die Reiter ihre Probleme ruhig und sachlich an die richtige Stelle tragen, wird sich auch bestimmt eine Lösung ergeben. Sich aber hier quasi untereinander zureden, wie pöse die Jäger doch sind und sich an solchen Idiotenlinks zu ergötzen, das hilft keinem.

Vielleicht dies mal als kleine Anregung, wie man demnächst mit einem solchen Erlebnis umgehen kann bzw. was man danach daraus machen sollte. Wir sind auch nur genau wie ihr Menschen, die ihrem Hobby, ja sogar oft ihrer Passion/Leidenschaft in der Natur nachgehen wollen. Und die Natur ist auch groß genug dafür. Und ich kenne auch viele, die beidem nachgehen. Ein Gegeneinander ist absolut unnötig und man muss ja deswegen auch die Jagd nicht lieben aber auch nicht immer stumpf und unrefelktiert draufknüppeln, wie es hier teilweise passiert ist.

Falls noch Fragen oder Anmerkungen sind, so gucke ich die nächsten Tage malnoch hier rein, danach verziehe ich mich wieder in meine Bambikiller-Foren. :roll: :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin gerade in eine Jagd/Treibjagd hinein geraten
BeitragVerfasst: Mo 19. Jan 2009, 23:17 
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Registriert: Mo 19. Jan 2009, 22:44
Beiträge: 2
natürlich hat grundsätzlich immer jeder recht...die reiter haben recht und die jäger naturlich auch...

fakt ist meiner meinung nach einfach, daß pferde grundsätzlich eher angst vor schüssen und aus dem unterholz springenden hunden und wildtieren haben und nicht umgekehrt...sprich der jäger in seiner position ist ja grundsätzlich nicht in gefahr, wenn er im gebüsch hockt- der reiter aber wohl..wenn das pferd scheut und wegspringt..
im straßenverkehr soll ja auch immer rücksicht auf die schwächeren genommen werden... das nur mal so vorweg... ;)

vor einer woche hatte ich nun leider eine ganz typische "jagdsituation"..ähnlich wie hier von einigen schon geschildert. eine junge frau hatte ihr pferd bei mir untergestellt, weil sie am we. an einer prüfung teilnehmen wollte. der ritt in den anderen reitstall führte durch ein tal.
...ich war also bei meinen ponys auf dem paddock, als sich kontinuierlich schüsse näherten..da begann ich mich schon zu wundern und dachte unteranderem auch an julia, die im wald unterwegs war zu dem anderen stall..
die schüsse kamen immer näher, sowie auch gebell... jetzt konnte ich auch die jäger sehen, die rufend und schießend keine 50m(!) von meiner wiese weg waren... da wurde mir auch mulmig und ich beobachtete das geschehen aus einer sicheren ecke...
plötzlich - wildes gebell- ein reh kam panisch aus dem wald...gefolgt von dem terrier, der nicht die bohne auf sein herrchen hörte.. sie rannten über meine wiese...und verschwanden hinter dem hügel..

wäre mein terrier hinter einem reh hergelaufen- tja...er wäre wohl abgeschossen worden...( wilderei).. die jäger lehnten sich an den weidezaun und riefen und pfiffen ab und zu. der hund konnte es eh nicht hören...

zurück zu julia..sie wurde massiv von den jägern beschimpft- sie könne keinesfalls weiterreiten..ein verständnisvoller jäger half ihr weiter..

wir wohnen an dem zugangsweg zu diesem wald...den auch die jäger benutzten, um dorthin zu gelangen... es gab KEIN schild, KEINEN hinweis...
ich hätte das mädchen nie los geschickt hätte ich es gewußt...!!

grundsätzlich habe ich nichts gegen jäger..jeder soll seinem hobby nachgehen..aber die rivalitäten entstehen zwangsläufig durch solche situationen...und das ist wirklich schade...
allerdings ist es absolut richtig, daß auch die reiter sich an die regeln im wald halten müssen!!! sonst funktioniert ein miteinander nicht!!

die schwarzen schafe wird es immer geben...
schön ist doch nur- wenn man selber keins ist :)

denkt darüber nach:)

viele grüße an reiter und jäger


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